Die Geschichte vom Nationalkollegium „Unirea“

Das Lyzeum “Unirea” entstand am 7.Januar 1866 durch den herrschaftlichen Befehl Nr. 26512 vom 10. August 1865 und ist die erste sekundäre Unterrichtsinstitution aus dieser Gegend und unter den ersten aus Rumänien.

Nach 2 Jahren hatte die Schule schon 4 Klassen und ein kleines Lehrteam, das mit dem Sammeln des Lehrmittels beschäftigt war: Apparatur für Physik und Chemie, Sammlungen für Erdkunde, Geschichte und Naturwissenschaften, eine Sammlung von alten Münzen. Damals entstand auch die Bibliothek, mit den 45 Bänden, von Schülern gespendet. (Jetzt hat man in der Bibliothek über 30.000 Bände).

Die Schule funktioniert bis 1880 ohne ein eigenes Gebäude; da beginnt auch die Konstruktion des Gebäudes und aus dem Namen “Alexandru Ioan Cuza” wird “Unirea”.

1884-1885 erscheint die fünfte Klasse wieder und in den kommenden Jahren wird die Schule Gymnasium. Diese Tatsache war dann sehr wichtig, berüksichtigend, dass es in der ganzen Gegend zwischen Buzău und Bârlad keine andere gleichartige Schule als Niveau gab.

Nach langer Wartezeit verlegt das Gymnasium im Jahr 1900 im aktuellen Gebäude, das gemäβ dem Plan vom Architekt Bacoianu gebaut ist.

Während der deutschen Besatzung im Ersten Weltkrieg (1917-1918) wurde das Gymnasium zum Krankenhaus und die Schule war auβer Betrieb.

1908   1910

In der Zwischenkriegszeit entwickelt sich diematerielle Basis von der Schule: es gab einen  speziellen Saal für Bibliothek, ein Amphitheater für Physik und Chemie, zwei Labors für dieselben Fächer und neue Klassenräume. Die Bibliothek wird 10.000 Bände haben und der Anziehungspunkt für die meisten Schüler war das Filmprojizierengerät, das die Schule vom Jahr 1920 hatte und das nur am Wochenende funktionell war.

Auch in dieser Zeitspanne, nämlich im Jahr 1928, entsteht das erste Museum für Geschichte und Volkskunde aus der Gegend, im Nebengebäude vor der Schule aufgestellt und vom Professor Alexandru Arbore initiiert.

Der zweite Weltkrieg und auch das Erdbeben 1940 richtetender Schule erhebliche Schäden an; das Gebäude war schwer beschädigt und viele Bücher und Lehrmaterialien waren verloren oder zerstört.

Während des Kommunismus führte die Paranoia der Technisierung und Industrialisierung zum Schuluntergang: die Schule wurde aus dem theoretischen Gymnasium industrielles Gymnasium.

Der Lehreernst und die Lehrqualitätim Gymnasium “Unirea” haben darauf gelenkt, dass sein Ruf immer mehr die Grenzen von Putna überschreitet; es hat sich als einer von den wichtigsten Anhaltspunkten des Sekundärunterrichts bewiesen, aber auch des wissenschaftlichen und kulturellen Lebens.

Hier funktionierten: “Der Kulturbund” (1891), “Die literarische Gesellschaft” (1898), “Die Philarmonische Gesellschaft” (1899), “Unsere Zeitung” (1912 – 1914,  die erste Serie), “Milcovia” (1930), “Ethos” (1941), das erste Geschichts- und Ethnographiemuseumvon der Gegend Putna usw.

1917     1930

Grosse Personalitäten der rumänischen Wissenschaft und Kultur waren Schüler oder Lehrer im “Unirea”: StefanNeagoe, Dumitru F. Caian, der Verfasser der ersten Monographie von Focsani, S. A. Basarabescu, Ovid Densusianu, Schriftsteller, Universitätsprofessor und Philologe, Gh. Bogdan Duica, Literaturkritiker und Schriftsteller – waren einige von den berühmten Lehrern der Schule und Anghel Saligny, Simion Mehedinti, Ion Mincu, Duiliu Zamfirescu, Stefan Longinescu, Gh. Longinescu, Ion Diaconu, Ion Nestor, Mihai Steriade, Virgil Huzum, Emanuil Petrut, Cornel Coman, nur einige von den Namen der älteren berühmten Schüler vom “Unirea”. Es war eine Zeit, als der Abiturtitel am „Unirea“ die beste Vorstellung für die Aufnahme in der Universität war. Es ist wichtig die Tatsache, dass das Gymnasium ohne Unterbrechung (auβer den Kriegssituationen) von der Gründung bis zur Gegenwart funktionierte; seine Geltung wurde immer durch die Bemühung, die Hingabe und den Wert seiner Lehrer und Schüler erhalten. Das Gebäude, in dem das Gymnasium heutzutage seinen Sitz hat, ist am Ende des vergangenen Jahrhunderts gebaut worden (es ist 1899 zur  Benutzung gegeben worden) und wird in der Kategorie der architektonischen Nationaldenkmäler eingeschlossen.

1997 hat unsere Schule die Bezeichnung “Nationalkollegium“bekommen, durch die  Entscheidung des Nationalbildungsministerium, dank der Tradition des Lyzeums, aber auch der Ergebnisse in den letzten Jahren.

Wenn auch das Kollegium eine vertwolle Tradition des klassichen rumänischen Unterrichtswesens hinter sich hat, hat es sich in den letzten Jahren auch den Bedürfnissen des modernen Unterrichtswesens angepasst.

1937     1942